Aufmarsch der Identitären erfolgreich verhindert! #blockit

#blockit Naziaufmarsch baden gehen lassen!MIt Mitteln des zivilen Ungehorsams konnte heute der Aufmarsch der Identitären massiv gestört und verunmöglicht werden.

Das NoFascism-Bündnis und die Plattform Radikale Linke trafen sich heute um 13:00 Uhr an der Wasserwelt im 15. Bezirk. Von dort aus starteten mehrere Spontandemonstrationen, welche das Ziel teilten, den rechtsextremen Aufmarsch der „Identitären“ mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu blockieren.

Schon zuvor hatte sich das OGR-Bündnis zu einer Demonstration getroffen. Im Zusammenspiel haben die unterschiedlichen Blockaden den „Identitären“ Aufmarsch verhindert.

Unter #blockit und ticker.raw.at könnt ihr die Ereignisse noch einmal nachlesen.

Info-Update #2

Nach unseren derzeitigen Informationen ist die Route, welche die Faschist*innen morgen laufen werden (Märzpark – Hütteldorferstraße – Huglgasse – Felberstraße – Schönbrunn), die Route, die von der Polizei genehmigt wurde. Klar muss aber auch sein – und das wurde in der Vergangenheit öfter unter Beweis gestellt – dass die Polizei den „Identitären“ Ausweichrouten anbietet, um ihnen ein Weiterkommen zum Endpunkt zu ermöglichen. Eine Möglichkeit besteht auch darin, dass der Aufmarsch schon bei der U3 Station Schweglerstraße abgebrochen wird – wie auch letztes Jahr in Wien, wo bis zum Verteilerkreis angemeldet wurde, die „Identitären“ jedoch nur eine U-Bahnstation weit gekommen sind.

Checkt daher morgen regelmäßig eure Infokanäle, organisiert euch in Bezugsgruppen (auch für die Anreise) und kommt alle zum Antifa-Treffpunkt um 13:00 bei der Wasserwelt (Kardinal-Rauscher-Platz, 1150 Wien).

Verhindern wir gemeinsam und solidarisch den Naziaufmarsch der „Identitären“!


Hier noch ein paar wichtige Dinge die ihr euch vor den Aktionen durchlesen solltet:

Info-Update #1: Naziaufmarsch der „Identitären“ durch den 15. Bezirk geplant

Die Route des Naziaufmarsches am kommenden Samstag ist nun bekannt. Demnach wollen die neofaschistischen „Identitären“ mit ihren braunen Kamerad*innen aus ganz Europa, vom Urban-Loritz-Platz aus, die Hütteldorfer Straße entlang über die Huglgasse nach Schönbrunn marschieren. Die antifaschistische Kundgebung des Antifa-Bündnisses NoFascism und der Plattform Radikale Linke wird bei der Wasserwelt im 15. Bezirk abgehalten. Kommt pünktlich um 13 Uhr zur Kundgebung, nehmt Badeutensilien mit und stellen wir uns dem Naziaufmarsch gemeinsam und solidarisch in den Weg!

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist klar, dass die Faschist*innen nicht den ganzen Weg ihrer angemeldeten Route laufen können. Auch aufgrund der antifaschistischen Gegenproteste ist nur eine kurze Route denkbar. Wir rechnen damit, dass der Aufmarsch noch im 15. Bezirk abgebrochen wird. Für den Tag selbst gibt es neben unserer antifaschistischen Kundgebung auch eine Demo der Offensive gegen Rechts, welche von der Johnstraße aus in Richtung Reithofferpark läuft. Es wird vom Antifa-Bündnis NoFascism und der Plattform Radikale Linke eine Rechtshilfe und einen Infoticker geben. Auch Aktionskarten werden schon bei der Antifa-Vorabenddemo erhältlich sein. Die Antifa Vorabenddemo beginnt um 19:00 direkt in Anschluss an das antirassistische Straßenfest am Yppenplatz.

Nach unseren Informationen gibt es eventuell eine zweite Route der „Identitären“, die vom Urban-Loritz-Platz zum Volkstheater führt. Dazu gibt es morgen mehr Infos. Derzeit bleiben wir bei der Einschätzung, dass sie durch den 15. Bezirk laufen wollen.

+++ WICHTIG: Stay tuned und checkt regelmäßig eure Infokanäle! +++

Hier geht’s zur Aktionskarte für den 11. Juni.

Naziaufmarsch baden gehen lassen!
Never let the fascists have the streets!
Rudolfscrime – barrio antifascista!

OTK – BARRIO ANTIFASCISTA!

Noch zwei Sachen zu der medialen Berichterstattung rund um die antifaschistische Spontandemo gestern Abend am 8. Mai in Ottakring:

  1. Es gab keine rechte Mahnwache. Gar keine. Dafür aber eine an der sich Anwohner_innen und antirassistische und feministische Aktivist_innen beteiligten.
  2. Was soll die Geschichte mit den Baseballschlägern? Will die Polizei damit ihren absurden und unverhältnismäßigen Einsatz mit Hubschrauber, Hundestaffel und Räumpanzer rechtfertigen?

Hier nochmal die Presseaussendung für alle bürgerlichen Medien die nicht vor Ort waren. Also alle 😉

Antifa-Sponti mit 300 Menschen am 8. Mai in Wien

Nachdem Rechtsextreme für heute 8. Mai – den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus – einen Aufmarsch angekündigt hatten, versammelten sich am Wiener Yppenplatz spontan etwa 300 Antifaschist_innen. „Unser Ziel war es, dem Versuch der Vereinnahmung des 8. Mai durch Neofaschist_innen ein starkes antifaschistisches Zeichen entgegen zu setzen und ihnen gerade an diesem Tag nicht die Straße zu überlassen. Das ist uns mit dieser lautstarken Demonstration durchs Yppenviertel auch gelungen.“, zieht Tom Müller, Pressesprecher der Plattform NoFascism Resümee.

Die Demonstration wurde von Anwohner_innen solidarisch begrüßt, es gab Applaus und Unterstützungsbekundegbungen aus angrenzenden Lokalen, andere schlossen sich der Demonstration an. Nach Ende der Kundgebung jedoch eskalierte die Polizei grundlos die Lage. Sie fuhr mit einer größeren Anzahl an Einsatzwägen, der Hundestaffel, einem Helikopter und selbst einem Räumpanzer auf. „Das Verhalten der Exekutive war absolut unverhältnismäßig und in einer entspannten und in keinster Weise bedrohlichen Situation – Es wurden Redebeiträge vorgetragen und Musik gespielt – grundlos eskalativ.“, erklärt Tom Müller. Eine Person wurde kurzzeitig unter dem Vorwurf von „aggressivem Verhalten“ festgenommen. Als die Polizei dann doch erkannte, dass ihr Handeln jeglichen Bedarf entbehrte, zogen sie sich relativ rasch wieder aus dem Viertel zurück. Gerade am 8. Mai ist ein solch überzogenes Polizeiverhalten gegen eine antifaschistische Demonstration nicht hinnehmbar.

„Wir werten die Spontandemonstration als Erfolg, es ist uns heute gelungen, die rechtsextreme „Mahnwache“ der „Identitären“ sowie jegliches andere öffentliche Auftreten von Rechtsextremen im Bezirk zu verhindern. Darauf werden wir am 11. Juni aufbauen, wenn die „Identitären“ abermals in Ottakring einen rassistischen Aufmarsch abhalten wollen. Wir werden den Neofaschist_innen keinen Meter Straße überlassen, weder am 8. Mai, am 11. Juni noch sonstwann. “ zeigt sich Tom Müller kämpferisch und ruft alle Antifaschist_innen auf, sich an der antifaschistischen Vorabenddemonstration am 10. Juni und den Protesten gegen den Aufmarsch am 11. Juni in vielfältiger Form zu beteiligen.

Hier noch eine kleine Fotostrecke von der Sponti in OTK: https://www.flickr.com/photos/124682365@N07/26295392393/in/album-72157667879348192/

Presseaussendung und Infos zum 8. Mai

Auch wenn wir voraussichtlich die Kundgebung der „Identitären“ am 8. Mai verhindert haben, kündigen sich weiter Rechtsextreme und Neonazis wie zb. Markus Ripfl (FPÖ/RFS/RFJ/B! Olympia) für 19:30 am Yppenplatz an. Deshalb bleibt die antifaschistische Mobilisierung aufrecht. Kommt pünktlich und zahlreich!

Hier noch die Presseaussendung: Antifaschistische Proteste verhindern rechtsextreme Kundgebung am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

8. Mai – nazifrei!

8. MAI – GAME OVER KRAUTS!

Die neofaschistischen „Identitären“ haben auf Facebook angekündigt, aufgrund der antifaschistischen Mobilisierung nicht mehr öffentlich zu einer Kundgebung am 8. Mai aufzurufen. Das werten wir als klaren Erfolg der antifaschistischen Intervention!

Wir halten auch weiter an der Mobilisierung für 19:30 am Yppenplatz fest, einerseits weil wir den Faschos nicht trauen und wir keinesfalls zulassen wollen, dass der 8. Mai von ihnen vereinnahmt wird. Andererseits erachten wir eine antifaschistische Mobilisierung am 8. Mai in dem Bezirk, in dem am 11. Juni ein Naziaufmarsch stattfinden soll, als wichtig. Also kommt weiterhin am Sonnatg Abend zum Yppenplatz, machen wir klar, dass wir Nazis in OTK nicht tolerieren! Barrio antifascista! Kein Platz für Nazis in OTK und nirgendwo!

8. MAI – FASCHOFREI!

Diesen Sonntag, den 8. Mai – am Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus – wollen Rechtsextreme eine „Mahnwache“ für jene Frau abhalten, welche vergangene Woche auf offener Straße erschlagen wurde.

Ebenso berechnend wie ekelerregend suhlen sich die neofaschistischen „Identitären“ im Blut des Opfers und stilisieren sie als Märtyrerin in der Bewegung. Wenn man betrachtet, mit welcher Genugtuung ihr Tod von ihnen ausgeschlachtet wird – freilich ohne selbst je Einspruch erheben zu können – könnte man meinen, es hätte ihnen nichts besseres passieren können.

Das Problem ist natürlich nicht, dass es eine Gedenkkundgebung gibt, sondern, dass diese durch eine rechtsextreme politische Bewegung instrumentalisiert wird, um völkisch-rassistische Ressentiments zu schüren. Faschist_innen interessieren sich bekanntlich wenig für Menschenleben. Wer Schießbefehle an Grenzen fordert und die Festung Europa dicht machen will – ergo sich dafür einsetzt, dass noch mehr Menschen auf der Flucht den Tod finden – dem ist schwer zu glauben, ein empathisches Menschenbild zu haben. Wer das Leben liebt, wird kein_e Faschist_in! Ihnen geht es an diesem Tag nur um Provokation und einen Angriff auf das alternativ und migrantisch geprägte Viertel.

Noch vor weniger Jahren fand jährlich am 8. Mai in Wien ein von Burschenschaften des WKR organisiertes und von Neonazis besuchtes „Totengedenken“ am Heldenplatz statt. Ganz unverhohlen wurde am Tag der Befreiung dem Nationalsozialismus hinterher getrauert, Täter-Opfer-Umkehr betrieben und NS-Verbrechen verhamlost und relativiert. Aufgrund jahrelanger antifaschistischer Proteste konnte diesem Treiben ein Ende gesetzt werden. Lassen wir auch jetzt nicht zu, dass Rechtsextreme am 8.Mai eine rassistische Kundgebung am Yppenplatz abhalten.

Dieselben Faschist_innen wollen auch am 11.Juni durchs Viertel marschieren. Mehr Infos dazu findet ihr unter nofascism.noblogs.org

Für das Leben gegen den Tod!
8. Mai nazifrei!
Smrt fašizmu!


Sonntag 8. Mai -19:30 – Yppenplatz

https://www.facebook.com/events/124278731310174/